Landesliga: Acht-Tore-Spektakel zum Rückrundenauftakt

 „Nee, über diesen Punkt kann ich mich einfach nicht freuen. Im Gegenteil: Ich bin stinksauer.“ Sichtlich bedient machte Trainer Rainer Gütschow seinem Frust am Samstag nach dem ersten Rückrunden-Punktspiel gegen den Penzliner SV Luft: Der Grund für seine Enttäuschung lag auf der Hand, denn seine Kicker schenkten vor heimischem Publikum in der Schlussphase eine 4:2-Führung her und mussten sich am Ende mit einem 4:4-Unentschieden begnügen. Besonders bitter: Zuvor hatten sie eine fulminante Aufholjagd gestartet und das Spiel nach 0:2-Rückstand gedreht.

Den entscheidenden Gegentreffer zum 4:4-Endstand hagelte es in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Freistoß. „Individuelle Fehler haben uns heute um den verdienten Sieg gebracht“, ärgerte sich der Verantwortliche, der beim Rückrundenstart unter anderem auf Michael Jeske, Phil Skeip, Kevin Zielke, Sascha Pribbernow, Nils Gütschow und David Bull verzichten musste. Der Start in die Partie verlief aus Sicht unseres Clubs alles andere als optimal: Bereits in der fünften Minute klingelte es zum ersten Mal an diesem Nachmittag im Kasten von Schlussmann Philipp Labahn und nur sechs Minuten später legten die Penzliner aus stark abseitsverdächtiger Position den zweiten Treffer nach. „Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen, sind mit zunehmender Spieldauer aber besser in die Partie gekommen. Die Jungs haben Moral bewiesen“, so Mannschaftsleiter Ulli Zimmer. In der Tat steckten unsere Akteure den Doppelschlag des PSV gut weg. Nach starker Vorarbeit von Marco Hartmann und John-Philipp Bruhns gelang Henning Zölfel in der 24. Minute der Anschlusstreffer. In einer abwechslungsreichen und umkämpften Begegnung ergaben sich anschließend auf beiden Seiten gute Chancen. Keeper Philipp Labahn hielt in zwei Situationen stark, auf der Gegenseite ließen Arne Siebrecht (37.), Toni Rabe (38.) und John-Philipp Bruhns (40.) drei gute Chancen zum Ausgleich ungenutzt. Dieser sollte dann aber doch noch vor der Pause fallen: John-Philipp Bruhns wuchtete das runde Leder in der 42. Minute per Freistoß an den gegnerischen Torpfosten, ehe Toni Rabe den Ball im Nachsetzen zum 2:2 über die Torlinie beförderte.

Der zweiten Halbzeit drückte dann Arne Siebrecht seinen Stempel auf. Er setzte in der 54. Minute nach einer verunglückten Rückgabe der Penzliner auf ihren Keeper entscheidend nach und vollende überlegt zur 3:2-Führung. In der 69. Minute war Arne Siebrecht auf dem Weg zum 4:2 im gegnerischen Strafraum dann nur mit unfairen Mitteln vom Ball zu trennen. Den fälligen Elfmeter verwandelte André Dreier, der als Kapitän auflief, sicher zum 4:2. „Wenn man gegen so einen starken Gegner zwanzig Minuten vor Spielende mit zwei Toren Vorsprung führt, muss man sich einfach cleverer anstellen. Das haben wir leider nicht gemacht“, ärgerte sich Trainer Rainer Gütschow über die beiden vermeidbaren Gegentreffer in der Schlussphase (75/90. + 2).

Am kommenden Sonntag sind unsere Landesliga-Kicker ab 13 Uhr beim unangefochtenen Landesliga-Primus SV Hanse Neubrandenburg gefordert.

VFC: Labahn, Campe, Hartmann, Pieper, Dreier, D. Schulz, Zölfel, Rabe, S. Schulz (87. Czekalla), Bruhns, Siebrecht (79. Thom)

Reserve: Mittag, Schleinert, Almalla

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