Schwaches Landesliga-Heimspiel endet mit enttäuschender 1:2-Niederlage

Das hatte mit Fußball nur wenig zu tun! In einer ganz schwachen, von vielen Fouls und Unterbrechungen geprägten Landesliga-Partie haben die Kicker unseres Clubs am Samstag den ersten Sieg nach der Winterpause verpasst. Gegen den VfL Bergen mussten sie sich auf eigenem Rasen mit 1:2 geschlagen geben. „Das war heute mehr Krampf als Kampf. Es hat sich gezeigt, dass wir die Ausfälle von Spielern wie Toni Rabe, Phil Skeip oder Sebastian Schulz nicht kompensieren können“, erklärte Trainer Rainer Gütschow nach dem Schlusspfiff.

Ernüchternd fiel auch das Fazit von Mannschaftsleiter Ulli Zimmer aus: „Das Geschehen auf dem Platz ist alles andere als schön anzusehen gewesen. Ganz im Gegenteil: Es war über weite Strecken ein unfaires Spiel. Wir sind keinesfalls schlechter als der Gegner gewesen, haben es aber versäumt, zumindest den 2:2-Ausgleich zu erzielen“, ärgerte sich der Verantwortliche mit Blick auf die letzte große Chance der Partie, die David Bull in der vierten Minute der Nachspielzeit nach Vorlage von Lutz Thom versiebte: „In solchen Situationen müssen wir einfach kaltschnäuziger und abgebrühter sein.“ Ganz dem Niveau der beiden schwachen Mannschaften passte sich Schiedsrichter Christoph Lissner an. „Seine Leistung werde ich nicht kommentieren“, winkte Trainer Gütschow nach dem Spiel ab. Der Rostocker Unparteiische verteilte neben acht gelben Karten einmal den gelb-roten Karton an einen VfL-Akteur. Allein sechs gelbe Karten gab nach Diskussionen zwischen dem Referee und den Spielern, während das harte Einsteigen der Kicker beider Teams in vielen Situationen ungeahndet blieb.

Wer zwei Wochen nach dem 4:4-Torfestival gegen den Penzliner SV auf ein ähnliches fußballerisches Spektakel gehofft hatte, wurde im Duell gegen Bergen enttäuscht. Beide Teams ließen über die gesamte Spielzeit keine spielerische Linie erkennen. „Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren, haben uns schlichtweg zu viele technische Fehler geleistet“, so Rainer Gütschow, der wie schon im Penzlin-Kick einen klassischen Fehlstart seiner Elf erlebte. Den ersten Patzer unserer Defensiv-Abteilung bestrafte Gäste-Akteur Robert Gebeler in der 16. Minute prompt mit dem 0:1. Die passende Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später zirkelte John-Philipp Bruhns das runde Leder von der Eckfahne aus an den Torpfosten, ehe Verteidiger Lars Pieper den Ball im Nachsetzen über die gegnerische Torlinie drückte: 1:1. Nach Vorarbeit von Henning Zölfel hatte John-Philipp Bruhns in der 22. Minute sogar die Führung auf dem Fuß, seinen Schuss konnte der Bergener Schlussmann aber parieren. Auf der Gegenseite machte die Abwehr um Routinier Marco Hartmann in der 31. Minute beim 1:2 der Insulaner durch Dennis Kröger erneut keine glückliche Figur. „Wir haben den Gegner auch diesmal wieder zum Toreschießen eingeladen“, machte Rainer Gütschow deutlich. In einer zerfahrenen Begegnung vergab Arne Siebrecht kurz vor der Pause die letzte gute Chance der ersten Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel waren die Kicker um Mannschaftskapitän Michael Jeske zwar um Spielkontrolle bemüht, das richtige Mittel fanden sie aber nicht. Vorzeitig beendet war die Partie für André Dreier, der sich im Zweikampf eine Platzwunde zuzog und später ausgewechselt werden musste. Während die Gäste nach dem Seitenwechsel in der Offensive keine Impulse setzen konnten, hatte John-Philipp Bruhns gleich zweimal den Ausgleich aus dem Schlappen. In der 65. Minute und 70. Minute verfehlte der Ball den VfL-Kasten nach seinen Schüssen aber jeweils knapp. Somit blieb es beim 1:2.

Am kommenden Samstag müssen unsere Landesliga-Kicker ab 15 Uhr beim Tabellenzweiten TSV Graal-Müritz antreten.

VFC: Czekalla, Campe, D. Schulz, Hartmann, Pieper, Dreier (72. Thom), Jeske, Zölfel, Bruhns, Bull, Siebrecht

Reserve: Labahn, Mittag, Almalla, Bäther

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